Babara Hamburger-Langer
Barbara Hamburger-Langer, Jahrgang 1947, verheiratet, 2 Kinder, seit 2010 eine Enkeltochter
Zusammen mit Gunter Hamburger leite ich das holon-training, Gruppe Süd (mehr dazu und zu unseren anderen Seminaren, insbesondere unseren Visionssuche-Seminaren unter dem Titel „Riten des Übergangs“ siehe www.holoninstitut.de).
Ich bin Dipl.-Psychologin, Gestaltterapeutin und Trauertherapeutin, habe eine Ausbildung als Ehe- und Familienberaterin und bin Fachkraft für Palliative Care (ganzheitliche Versorgung von Schwerstkranken u.a. Schmerzbehandlung). Ergänzend kommen Fortbildungen in unterschiedlichen Entspannungs- und körpertherapeutischen Verfahren hinzu. Vor meiner Rentenzeit war ich 15 Jahre Einsatzleiterin in einem Hospizverein am Bodensee, Supervisorin für die Ehrenamtlichen in verschiedenen Hospizvereinen und entwickelte gemeinsam mit Gunter ein mehrmonatiges Ausbildungsprogramm für ehrenamtliche HospizbegleiterInnen, das auf tiefenökologischen Elementen basiert. Auf der Grundlage dieses Programms führten wir über 10 Jahre Ausbildungen in mehreren Hospizvereinen durch und gestalteten Fortbildungen unter dem Leitmotiv „Ein gutes Sterben setzt ein gutes Leben voraus“ für Menschen in Hospizvereinen und sozialen Berufen.
Gruppen, vor allem Selbsterfahrungsgruppen, leite ich seit rund 30 Jahren und ich bin als Therapeutin tätig, in den letzten Jahren vermehrt in der Trauertherapie für Angehörige und FreundInnen von Sterbenden.
Über 20 Jahre arbeite ich mit Joanna Macy und anderen in der Tiefenökologie engagierten Menschen zusammen und nahm an verschiedenen „Intensivtrainings“, auch in den U.S.A. teil. Meredith Little und Steven Foster führten mich in die „Riten des Übergangs“ ein (Visionssuche), als Gunter und ich mit beiden im Jahre 2002 für 4 Wochen zusammen arbeiteten und Steven in seinem letzten Lebensjahr ein Stück seines Weges begleiteten.
Während meiner Ausbildung zur Gestalttherapeutin war Heik Portele (Ausbilder am „Institut für Integrative Gestalttherapie Würzburg“) für mich ein wichtiger Weggefährte bis zu seinem Tod.
Seit Dezember 2010 arbeite ich ehrenamtlich in einem Schulkindergarten bei Kindern mit Mehrfachbehinderung mit unserer Hündin Deva, die wir als Therapiehündin haben ausbilden lassen.
Über unser Sabbatjahr 2001/2002 haben Gunter und ich ein Buch unter dem Titel „Ein Stern sei mein Wagenlenker“ – Eine Weltreise auf der Suche nach Samen für die Zukunft – veröffentlicht. Das Buch ist über uns oder im Buchhandel zu beziehen.
In meiner Arbeit mit sterbenden und trauernden Menschen wurde mir bewusst, wie persönliche Trauerprozesse um nahestehende Menschen das Zulassen des Schmerzes um die Verwüstung der Erde blockieren oder zum Fließen bringen kann – „honoring our pain“.